Kneipp Repair-Handcreme Wohlfühlzeit

Dieser Beitrag ist älter als 3 Jahre und wurde am Samstag, 7. Dezember 2019 veröffentlicht. Der Stand der Wissenschaft und ebenso unsere Einstufungen werden ständig aktualisiert. Außerdem überwachen wir nicht, ob sich diese Formel geändert hat. Hinterlasse uns einen Kommentar oder übermittle uns Feedback, wenn du eine neue Bewertung für das Produkt wünschst. Wir bitten dich darum, die Informationen in diesem Beitrag unter Vorbehalt zu betrachten. Bei 4098 Beiträgen ist es uns nicht möglich, jeden Beitrag konstant zu erneuern.

Vielen Dank an Kneipp für dieses Testprodukt!

Wie jedes Jahr hat Kneipp auch in diesem Jahr wieder eine limitierte Edition für die Winterzeit auf den Markt gebracht. Unter dem Namen "Wohlfühlzeit" präsentiert sich eine Serie mit Körperpflege mit dem Duft von Macadamia, Orange und Sternanis, die auch ein wenig an die letzte Winter-Edition erinnert. Die Produkte sind allesamt für die trockene bis sehr Trockene Haut geeignet, können aber natürlich auch für alle anderen Hauttypen verwendet werden, die sich nach einer reichhaltigen Pflege sehnen.

Für mich war auch in diesem Jahr wieder die Handcreme besonders interessant, weshalb ich sie gerne als erstes vorstellen wollte. Sie enthält die Öle von Mandel, Olive, Nachtkerze, Orange, Sternanis, Avocado, Sonnenblume, Grapefruit und Soja gepaart mit Shea- und Cupuacu-butter und den Extrakten von Macadamia und Vanille. Außerdem sind pflanzliche Phytosterole enthalten, sowie Glycerin, Allantoin, Panthenol und z.B. Squalan.

Wer das bis jetzt also noch nicht ganz verstanden hat: Das ist die wohl reichhaltigste Handcreme, die 1. jemals von Kneipp produziert wurde und 2. auch die reichhaltigste Handcreme, die ich bis heute jemals gesehen habe. Wirklich, es ist krass, wie viele gute und aktive Wirkstoffe, Pflanzen- und Fruchtöle hier enthalten sind. Und alleine dafür muss ich ein extremes Lob an Kneipp aussprechen, denn mit gerade einmal drei bis vier Euro Verkaufspreis ist das eine absolute Wunderwaffe gegen jede Form von trockenen Händen.

Die Creme hat eine extrem reichhaltige und wahnsinnig dicke Konsistenz, die sich aber überraschenderweise sehr einfach verteilen und in die Haut einarbeiten lässt. Sie hinterlässt auch keinen weißen Film, wie das normalerweise bei so "dicken" Cremes der Fall ist.

Jedoch ist sie auch extrem fettig, was aber bei einer so reichhaltigen Formel tatsächlich auch bewusst sein sollte. Jedoch merke ich das einmal kurz an, da das für mich ja auch ein extrem wichtiges Kriterium ist.

Die Handcreme duftet sehr, sehr angenehm. Sehr fruchtig, mit einer gewissen Kürze und ein bisschen Hauch Lakritz vom Sternanis. Eine kleine Menge reicht vollkommen aus, um beide Hände sehr großzügig einzucremen, da sie beim aufwärmen durch das reiben noch ein wenig "dünner" wird und sich dadurch besser verteilen lässt.

Von der Wirkung bin ich extrem begeistert. Die Hände fühlen sich an wie bei einem schützenden Handschuh oder eine Handmaske. Ein Film bleibt noch sehr lange auf den Händen vorhanden, sodass man sich nach dem Hände waschen nicht wieder direkt neu eincremen muss.

Ich kam grundsätzlich mit ca. drei Anwendungen pro Tag aus. Wenn man bedenkt, dass ich einen Waschzwang habe, ist das deutlich weniger, als ich normalerweise auf einen Tag verteilt benötigen würde.

Die Hände fühlen sich extrem gut, weich und wahnsinnig glatt an. Trockene Stellen werden sofort gelindert und auch Einrisse und blutende Stellen sind deutlich weniger geworden. Die Hände fühlen sich wahnsinnig seidig und zart an und selbst extrem trockene Hautstellen, wo sich bereits Hautschuppen lösen, fühlen sich extrem angenehm an.

Man sollte aber ein wenig Zeit verstreichen lassen, nachdem man die Handcreme aufgetragen hat, bevor man etwas anfässt. Für ca. 10-15 Minuten sind die Hände extrem fettig und klebrig, weil die Creme erst nach und nach einzieht. Ich habe mir daher einfach immer eine kleine "Pause vom Alltag" gegönnt, bevor ich wieder etwas angefasst oder mein Handy in die Hand genommen habe.

Alles in allem bin ich wahnsinnig zufrieden und echt glücklich. Die Creme wird extrem langanhaltend, schützend, pflegend und intensiv feuchtigkeitsspendend und das für einen extrem langen Zeitraum. Eine der besten Handcremes überhaupt.

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Inhaltsstoffe

Quelle: Codecheck.info
Aqua (Water), Glycerin, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil, Olea Europaea (Olive) Fruit Oil*, Butyrospermum Parkii (Shea) Butter, Oenothera Biennis (Evening Primrose) Oil, Cetearyl Olivate, Olus (Vegetable) Oil, Behenyl Alcohol, Methylpropanediol, Tocopheryl Acetate, Panthenol, Sorbitan Olivate, Betaine, Macadamia Ternifolia Seed Extract, Sine Adipe Lac, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Peel Oil Expressed, Illicium Verum (Anise) Fruit Oil, Vanilla Planifolia Fruit Extract, Squalane, Phytosterols, Persea Gratissima (Avocado) Oil, Bisabolol, Allantoin, Theobroma Grandiflorum Seed Butter, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Wax, Citrus Grandis (Grapefruit) Peel Oil, Limonene, Linalool, Hexyl Cinnamal, Eugenol, Alpha-Isomethyl Ionone, Cinnamal, Coumarin, Parfum (Fragrance), Caprylyl Glycol, Xanthan Gum, Phenylpropanol, Carrageenan, Lactic Acid, Glycine Soja (Soybean) Oil, Sorbitan Oleate, Ascorbyl Palmitate, Citric Acid, Tocopherol. , * aus kontrolliert biologischem Anbau

Parabenfrei
Silikonfrei

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Trockene Haut.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Parabenfrei
Silikonfrei

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Preis¹: 3,99 Euro | Gesamtbewertung: 100%
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Konzentrationen erkennen

Damit du dir vorstellen kannst, wie hoch die Konzentration der Inhaltsstoffe in einem Produkt sind, sind hier ein paar einfach zu merkende Infos. Der Inhaltsstoff Phenoxyethanol darf nur in Konzentrationen bis 1,0% eingesetzt werden. Das bedeutet, dass alle Inhaltsstoffe, die nach Phenoxyethanol aufgelistet werden, weniger oder gleich 1,0% sind. Für Sodium Benzoate gelten folgende Faustregeln: Bis zu 2,5% in abwaschbaren Produkten; bis zu 1,7% in Mundpflege-Produkten und bis zu 0,5% in nicht abgewaschenen Produkten (z.B. Cremes).

Fakten über Mineralöle und Parabene

Wir sehen immer wieder breit gefächerte und hitzige Diskussionen rund um Mineralöle und Parabene; besonders häufig auf den Facebook-Seiten von dm-drogerie markt und Rossmann.

gooloo.de hat sich darauf spezialisiert, wirkstoffbezogene Bewertungen abzugeben. Wir haben zusätzlich unzählige Studien und Fachmeinungen eingeholt und mit einbezogen.

Deklaration: Als Mineralöle werden vor allem Öle und Präparate bezeichnet, die durch Extraktion aus der Erde entnommen werden. Es handelt sich dabei um millionen Jahre alte Vorkommen, die im Grunde genommen aus alten Abfällen entstanden sind.

Außerdem zählt man Siliziumoxid zu den Mineralölen, obwohl diese eine eigene Kategorie bestehen. Umgangssprachlich sind es "Silikone".

Wie funktionieren Mineralöle?

Mineralöle haben ein extrem großes Spektrum und aus einem Rohstoff können tausende verschiedene chemische Strukturen gewonnen werden. Nicht jedes Silikon ist gleich Silikon; und auch nicht jedes Paraffin gleich Paraffin.

Silikone können eine Vielzahl von Aufgaben haben. Sie dienen unter anderem als Grundlage für Makeup und Cremes, können Schutzfilme und "Coatings" erzeugen, Feuchtigkeit spenden, Feuchtigkeit binden oder als Feuchtigkeitsspeicher dienen; außerdem können sie als Lösungsmittel und in der Medizin u.a. auch als Magenberuhigungsmittel angewendet werden (Simeticon).

Paraffine

Paraffine sind "echte Erdöle". Sie fallen bei der Produktion von Diesel, Benzin und Co. an. Paraffine unterstehen extrem hohen Anforderungen. Paraffine, die in der Kosmetik eingesetzt werden, müssen absolute Reinheit nach dem Europäischen Arzneibuch besitzen. Sie werden hierfür sehr häufig gereinigt, gefiltert und mit Stoffen kombiniert, die Fremdkörper aus dem Öl lösen.

Paraffine gibt es als flüssige Variante (Paraffinum Liquidum), als Wachs bzw. festes Paraffin (Paraffin) oder in seiner medizinischen Form, Vaseline (Petrolatum).

Auf dem heutigen Wissensstand (Februar 2o24) wissen wir folgendes:

  • Paraffine können von jeder Person und in jedem Alter sicher und problemlos angewendet werden; in Babyölen ist es sogar der bevorzugte Öl-Typ, da Paraffine keine Allergien auslösen.
  • Paraffine dringen zu einem mikroskopisch kleinen Teil in die Haut ein, jedoch nicht genug, um sich anzureichern.
  • Paraffine sind absolut sicher; auch das verschlucken ist kein Problem, da es so wieder ausgeschieden wird.
  • Konträr zu den Annahmen der Menschen, kann Paraffin tatsächlich Feuchtigkeit spenden. Es wurde nachgewiesen, dass Paraffine nicht nur die Feuchtigkeit in der Haut behalten, sondern auch aktiv selbst Feuchtigkeit an die Haut abgeben.
  • Paraffine sind in tausenden von Medizinprodukten enthalten und in nahezu jeder Salbe aus der Apotheke.

Parabene

Zunächst einmal muss man wissen, dass es mehrere Parabene gibt. Einige sind verboten, da sie den Körper tatsächlich manipulieren; bei uns kommen aber nur vier große Parabene zum Einsatz: Methylparaben, Butylparaben, Ethylparaben und Propylparaben. Je nach Mischung und Einsatz darf die Konzentration an Parabenen in kosmetischen Produkten 0,8% nicht übersteigen.

Zu allererst muss man wissen: Parabene sind zuverlässig, extrem gut erforscht und in einigen Anwendungen immernoch das Mittel der Wahl.

Stand 2024 weiß man unter anderem folgendes:

  • Neuere Daten zeigen laut BfR, dass Methyl- und Ethylparaben beispielsweise keine negativen Auswirkungen auf die Reproduktionsfähigkeit männlicher Ratten haben.
  • Unbestritten ist, dass Parabene eine gewisse hormonelle Aktivität haben. Ob diese Aktivität ausreicht, um das menschliche Hormonsystem negativ zu beeinflussen, hängt von der jeweiligen Aufnahmemenge durch die Haut ab.
  • Dass ein Stoff hormonell aktiv ist, bedeutet nicht automatisch, dass er schädlich ist.
  • Es gibt zur Zeit keine wissenschaftlich belegten Hinweise, dass sich eine lang andauernde Summierung aller Umgebungseinflüsse durch Parabene aus verschiedenen Quellen, schädlich auf die menschliche Gesundheit auswirkt.

Parabene sind nicht nur kostengünstig, sondern auch effektiv. Wir verwenden gerne Produkte mit Parabenen, da bei diesen die Konservierung gesichert ist.

Alternative Konservierungsstoffe birgen nämlich nicht nur eine höhere Gefahr für Allergien, sondern auch eine höhere Gefahr dafür, dass Produkte nicht so lange konserviert bleiben, wie angegeben ist.

Es kommt häufig vor, dass Produkte mit alternativen Konservierungsstoffen, Sodium Benzoate zum Beispiel, früher verderben, als angegeben. Außerdem ist es mit alternativen Konservierungsstoffen nahezu unmöglich Produkte haltbar zu machen, die ständig in Kontakt mit der Luft sind (z.B. Cremes in Tiegeln). Zudem muss die Konzentration zum Teil deutlich höher sein, als es bei Parabenen der Fall ist.

Wo es möglich und sinnvoll ist, Parabene zu meiden (z.B. in schnelllebigen Produkten, wie Duschgelen), darf gerne auf Parabene verzichtet werden. Sie aber komplett abzuschreiben ist ein falsches Signal.

Zudem werden Parabene extrem häufig in medizinischen Cremes, Salben und Lotionen verwendet. Eine Verordnung beim Arzt für eine Salbe reicht aus, und man steht ohne Alternative zu den Parabenen da.

Es ist gut, dass es alternative Konservierungsmittel gibt; derzeit sind uns aber tatsächlich Parabene am liebsten.

Interessant: In allen Naturkosmetikprodukten (unabhängig von wem das Produkt zertifiziert wurde) sind sämtliche Mineralöle, Silikone und Parabene verboten. Wer zwingend hierauf verzichten möchte, kann sich also an Naturkosmetik bedienen. Jedoch: Naturkosmetik hat auch insgesamt das höchste Allergiepotenzial.

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Gewinnspiel des Monats

Wenn unsere Leser es schaffen, bis zum letzten Tag des Monats 10 Kommentare zu veröffentlichen, verlosen wir unter allen Kommentatoren dieses Monats einen 15€ Wunschgutschein.

Beispiele für Kommentare:
✔️ Makeup Looks und Swatches
✔️ Fragen ans Team und an die Community
✔️ Eigene Erfahrungen und Berichte
✔️ Hauls und Ersteindrücke
✔️ Positives und negatives Feedback
✔️ Unterhaltungen zwischen Nutzern

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Dieser Inhalt wurde veröffentlicht am Samstag, den 07.12.2019 und zuletzt bearbeitet am Freitag, den 23.08.2024 00:46. Hinweise zu dieser Angabe findest du in den Allgemeinen Hinweisen.

ÜBER Eileen Pahl
Diese/r Autor/in wurde am 22.01.1995 geboren, hat empfindliche Mischhaut im Gesicht, Akne Typ 1, sowie Neurodermitis (atopische Dermatitis) am Ober- und Unterkörper i.V.m. trockener Haut. Die Haare sind kurz (Undercut), blond, gefärbt, chemisch behandelt und trocken.