Sephora Almond Foot Mask

Dieser Beitrag ist älter als 3 Jahre und wurde am Freitag, 6. März 2020 veröffentlicht. Der Stand der Wissenschaft und ebenso unsere Einstufungen werden ständig aktualisiert. Außerdem überwachen wir nicht, ob sich diese Formel geändert hat. Hinterlasse uns einen Kommentar oder übermittle uns Feedback, wenn du eine neue Bewertung für das Produkt wünschst. Wir bitten dich darum, die Informationen in diesem Beitrag unter Vorbehalt zu betrachten. Bei 4098 Beiträgen ist es uns nicht möglich, jeden Beitrag konstant zu erneuern.

Jedes Jahr bringt SEPHORA Produkte zu verschiedenen Jahreszeiten an, insbesondere auch Produkte aus dem Standard-Sortiment in einer neuen Verpackung. Ich habe mir bereits vor einiger Zeit die Almond Foot Mask bestellt, da sie kurz im Angebot war und nur knapp zwei Euro kostete.

Die Maske kommt in einer Sockenform und soll für ca. 20 Minuten getragen werden, z.B. nach der Dusche, wenn die Füße sauber und trocken sind. Ich habe für ein bisschen Druck und Wärme auch noch Socken darüber angezogen, damit die Socken sehr eng an der Haut liegen und die Wärme ein eindringen der Wirkstoffe begünstigt.

Die Maske enthält viele gute Wirkstoffe, darunter natürliche Öle, pflanzliche Extrakte, Hyaluronsäure, Urea, Aminosäuren und Glycerin, in einer Silikonbasis, die die Wirkstoffe versiegelt. Ich finde, dass man auf die Duftstoffe verzichten könnte, aber gleichzeitig kann ich bei Fußpflege verstehen, warum man vielleicht denkt, dass ein angenehmer Duft verwendet werden sollte, Stichwort penetrante Käsefüße. Es hätte aber auch nicht geschadet, darauf zu verzichten.

Nachdem die Socken mindestens 20 Minuten getragen wurden, soll man die Maske nicht abspülen, sondern sanft und gründlich in die Haut einmassieren, bis alle Reste eingezogen sind. Das dauert übrigens gar nicht lange und es verbleibt auch kein klebriger Film, sodass man schnell die Socken wieder über die Füße ziehen kann.

Die Wirkung gefiel mir überraschend gut. Nicht nur die Anwendung ist sehr einfach, sondern auch das Ergebnis lässt sich sehr gut sehen. Die Haut wirkt sehr weich und beruhigt und auch an den darauffolgenden Tagen hat sich die Wirkung der Maske noch etwas sehen lassen.

Insbesondere an den Ballen der Füße hat man bemerkt, wie sich die Haut geglättet hat und geschmeidig, sowie weich wirkt. Außerdem hielt der Effekt überaus lange an. Wenn man dann auch noch zumindest ab und zu eine gute Pflegemilch oder -creme an den Füßen verwendet, kann man den Effekt noch sehr in die Länge ziehen.

Alles in allem kann ich sie also durchaus empfehlen. Sie gefällt mir auch deutlich besser, als z.B. die Handmaske, die ich von SEPHORA verwendet habe, da der Effekt auch viel, viel länger anhielt.

Zwar ist es keine Peelingmaske, aber sie kommt dem Effekt schon sehr nahe, ohne dass sie die Haut direkt ablöst, dafür aber glättet und beruhigt. Sie enthält nämlich einen sehr kleinen Anteil an diversen Säuren, die minimal ablösen, aber nicht so aggressiv wirken, wie eine "echte" Fußpeelingmaske.

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Inhaltsstoffe

AQUA, GLYCERIN, UREA, CARTHAMUS TINCTORIUS SEED OIL, CYCLOPENTASILOXANE, CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE, GLYCERYL STEARATE, BUTYLENE GLYCOL, CETEARYL ALCOHOL, PEG-100 STEARATE, PHENOXYETHANOL, DIMETHICONE, ARGININE, CARBOMER, CAPRYLYL GLYCOL, PARFUM, 1,2-HEXANEDIOL, PROPANEDIOL, ALLANTOIN, ADENOSINE, DISODIUM EDTA, LINALOOL, HEXYL CINNAMAL, PRUNUS AMYGDALUS DULCIS SEED EXTRACT, ILLICIUM VERUM FRUIT EXTRACT, SODIUM HYALURONATE, COUMARIN, PROPYLENE GLYCOL, CITRIC ACID, LACTIC ACID, GLYCOLIC ACID, CITRUS LIMON FRUIT EXTRACT, VACCINIUM MYRTILLUS LEAF EXTRACT, VITIS VINIFERA LEAF EXTRACT.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

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Wichtige Merkmale und Hinweise

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Produkttransparenz

Inhalt: 1 Paar
Hergestellt in: Korea
Hersteller: SEPHORA USA
Dieses Produkt wurde Gesponsert: Nein, wir haben dieses Produkt selbst gekauft.

Preis¹: 3,99 Euro | Gesamtbewertung: 100%
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Konzentrationen erkennen

Damit du dir vorstellen kannst, wie hoch die Konzentration der Inhaltsstoffe in einem Produkt sind, sind hier ein paar einfach zu merkende Infos. Der Inhaltsstoff Phenoxyethanol darf nur in Konzentrationen bis 1,0% eingesetzt werden. Das bedeutet, dass alle Inhaltsstoffe, die nach Phenoxyethanol aufgelistet werden, weniger oder gleich 1,0% sind. Für Sodium Benzoate gelten folgende Faustregeln: Bis zu 2,5% in abwaschbaren Produkten; bis zu 1,7% in Mundpflege-Produkten und bis zu 0,5% in nicht abgewaschenen Produkten (z.B. Cremes).

Fakten über Mineralöle und Parabene

Wir sehen immer wieder breit gefächerte und hitzige Diskussionen rund um Mineralöle und Parabene; besonders häufig auf den Facebook-Seiten von dm-drogerie markt und Rossmann.

gooloo.de hat sich darauf spezialisiert, wirkstoffbezogene Bewertungen abzugeben. Wir haben zusätzlich unzählige Studien und Fachmeinungen eingeholt und mit einbezogen.

Deklaration: Als Mineralöle werden vor allem Öle und Präparate bezeichnet, die durch Extraktion aus der Erde entnommen werden. Es handelt sich dabei um millionen Jahre alte Vorkommen, die im Grunde genommen aus alten Abfällen entstanden sind.

Außerdem zählt man Siliziumoxid zu den Mineralölen, obwohl diese eine eigene Kategorie bestehen. Umgangssprachlich sind es "Silikone".

Wie funktionieren Mineralöle?

Mineralöle haben ein extrem großes Spektrum und aus einem Rohstoff können tausende verschiedene chemische Strukturen gewonnen werden. Nicht jedes Silikon ist gleich Silikon; und auch nicht jedes Paraffin gleich Paraffin.

Silikone können eine Vielzahl von Aufgaben haben. Sie dienen unter anderem als Grundlage für Makeup und Cremes, können Schutzfilme und "Coatings" erzeugen, Feuchtigkeit spenden, Feuchtigkeit binden oder als Feuchtigkeitsspeicher dienen; außerdem können sie als Lösungsmittel und in der Medizin u.a. auch als Magenberuhigungsmittel angewendet werden (Simeticon).

Paraffine

Paraffine sind "echte Erdöle". Sie fallen bei der Produktion von Diesel, Benzin und Co. an. Paraffine unterstehen extrem hohen Anforderungen. Paraffine, die in der Kosmetik eingesetzt werden, müssen absolute Reinheit nach dem Europäischen Arzneibuch besitzen. Sie werden hierfür sehr häufig gereinigt, gefiltert und mit Stoffen kombiniert, die Fremdkörper aus dem Öl lösen.

Paraffine gibt es als flüssige Variante (Paraffinum Liquidum), als Wachs bzw. festes Paraffin (Paraffin) oder in seiner medizinischen Form, Vaseline (Petrolatum).

Auf dem heutigen Wissensstand (Februar 2o24) wissen wir folgendes:

  • Paraffine können von jeder Person und in jedem Alter sicher und problemlos angewendet werden; in Babyölen ist es sogar der bevorzugte Öl-Typ, da Paraffine keine Allergien auslösen.
  • Paraffine dringen zu einem mikroskopisch kleinen Teil in die Haut ein, jedoch nicht genug, um sich anzureichern.
  • Paraffine sind absolut sicher; auch das verschlucken ist kein Problem, da es so wieder ausgeschieden wird.
  • Konträr zu den Annahmen der Menschen, kann Paraffin tatsächlich Feuchtigkeit spenden. Es wurde nachgewiesen, dass Paraffine nicht nur die Feuchtigkeit in der Haut behalten, sondern auch aktiv selbst Feuchtigkeit an die Haut abgeben.
  • Paraffine sind in tausenden von Medizinprodukten enthalten und in nahezu jeder Salbe aus der Apotheke.

Parabene

Zunächst einmal muss man wissen, dass es mehrere Parabene gibt. Einige sind verboten, da sie den Körper tatsächlich manipulieren; bei uns kommen aber nur vier große Parabene zum Einsatz: Methylparaben, Butylparaben, Ethylparaben und Propylparaben. Je nach Mischung und Einsatz darf die Konzentration an Parabenen in kosmetischen Produkten 0,8% nicht übersteigen.

Zu allererst muss man wissen: Parabene sind zuverlässig, extrem gut erforscht und in einigen Anwendungen immernoch das Mittel der Wahl.

Stand 2024 weiß man unter anderem folgendes:

  • Neuere Daten zeigen laut BfR, dass Methyl- und Ethylparaben beispielsweise keine negativen Auswirkungen auf die Reproduktionsfähigkeit männlicher Ratten haben.
  • Unbestritten ist, dass Parabene eine gewisse hormonelle Aktivität haben. Ob diese Aktivität ausreicht, um das menschliche Hormonsystem negativ zu beeinflussen, hängt von der jeweiligen Aufnahmemenge durch die Haut ab.
  • Dass ein Stoff hormonell aktiv ist, bedeutet nicht automatisch, dass er schädlich ist.
  • Es gibt zur Zeit keine wissenschaftlich belegten Hinweise, dass sich eine lang andauernde Summierung aller Umgebungseinflüsse durch Parabene aus verschiedenen Quellen, schädlich auf die menschliche Gesundheit auswirkt.

Parabene sind nicht nur kostengünstig, sondern auch effektiv. Wir verwenden gerne Produkte mit Parabenen, da bei diesen die Konservierung gesichert ist.

Alternative Konservierungsstoffe birgen nämlich nicht nur eine höhere Gefahr für Allergien, sondern auch eine höhere Gefahr dafür, dass Produkte nicht so lange konserviert bleiben, wie angegeben ist.

Es kommt häufig vor, dass Produkte mit alternativen Konservierungsstoffen, Sodium Benzoate zum Beispiel, früher verderben, als angegeben. Außerdem ist es mit alternativen Konservierungsstoffen nahezu unmöglich Produkte haltbar zu machen, die ständig in Kontakt mit der Luft sind (z.B. Cremes in Tiegeln). Zudem muss die Konzentration zum Teil deutlich höher sein, als es bei Parabenen der Fall ist.

Wo es möglich und sinnvoll ist, Parabene zu meiden (z.B. in schnelllebigen Produkten, wie Duschgelen), darf gerne auf Parabene verzichtet werden. Sie aber komplett abzuschreiben ist ein falsches Signal.

Zudem werden Parabene extrem häufig in medizinischen Cremes, Salben und Lotionen verwendet. Eine Verordnung beim Arzt für eine Salbe reicht aus, und man steht ohne Alternative zu den Parabenen da.

Es ist gut, dass es alternative Konservierungsmittel gibt; derzeit sind uns aber tatsächlich Parabene am liebsten.

Interessant: In allen Naturkosmetikprodukten (unabhängig von wem das Produkt zertifiziert wurde) sind sämtliche Mineralöle, Silikone und Parabene verboten. Wer zwingend hierauf verzichten möchte, kann sich also an Naturkosmetik bedienen. Jedoch: Naturkosmetik hat auch insgesamt das höchste Allergiepotenzial.

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Gewinnspiel des Monats

Wenn unsere Leser es schaffen, bis zum letzten Tag des Monats 10 Kommentare zu veröffentlichen, verlosen wir unter allen Kommentatoren dieses Monats einen 15€ Wunschgutschein.

Beispiele für Kommentare:
✔️ Makeup Looks und Swatches
✔️ Fragen ans Team und an die Community
✔️ Eigene Erfahrungen und Berichte
✔️ Hauls und Ersteindrücke
✔️ Positives und negatives Feedback
✔️ Unterhaltungen zwischen Nutzern

❌ Kurze Kommentare wie "Okay"
❌ Hetze und Hass
❌ Spam
❌ Pingbacks und Backlinks
❌ Unseriöse Angebote
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Aktueller Stand:

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Dieser Inhalt wurde veröffentlicht am Freitag, den 06.03.2020 und zuletzt bearbeitet am Freitag, den 23.08.2024 16:23. Hinweise zu dieser Angabe findest du in den Allgemeinen Hinweisen.

ÜBER Eileen Pahl
Diese/r Autor/in wurde am 22.01.1995 geboren, hat empfindliche Mischhaut im Gesicht, Akne Typ 1, sowie Neurodermitis (atopische Dermatitis) am Ober- und Unterkörper i.V.m. trockener Haut. Die Haare sind kurz (Undercut), blond, gefärbt, chemisch behandelt und trocken.